Was nicht geht nicht

Es gibt einfach Dinge auf der Welt die gehen einfach nicht. Zum Beispiel in der Kommunikation. Hier hat ein gescheiter Mensch mit Namen Watzlawick mal verkündet man könne nicht NICHT kommunizieren. Auch Schweigen sei eine Art der Kommunikation. Somit finde Kommunikation einfach immer statt. ich denke genauso sei es mit der Standortförderung. Das ist auch etwas was man nicht NICHT tun kann. Eine Gemeinde die so tut, als müsse sie keine Standortförderung betreiben tut es trotzdem. Sie überlässt es nämlich anderen. Stattfinden tut Standortförderung sowieso. Die Akteure der Wirtschaft betreiben sie nämlich automatisch. Fehlende aktiv gestaltende Einflussnahme durch verantwortliche Behörden die vom Volk bestimmt wurden Sorge zu tragen zu den Werten und Grundlagen ihrer Gemeinde hat sehr wohl gestalterische Wirkung. Diese muss nicht einmal negativ sein.  Wenn der Entscheid zur Abstinenz bewusst gewählt wurde in Abwägung von Aufwand und gestalterischem Nutzen für die Kommune dann mag er mehr als vertretbar sein. Wichtig scheint mir einfach, dass die Auseinandersetzung mit dem Thema stattfindet. Brauchen wir eine Struktur der Standortförderung? Welches sollen die Problemlösungen sein, die sie mitgestalten hilft? Wie viele Mittel wollen wir ihr zur Verfügung stellen? Diese Fragen sollen geklärt sein bevor man handelt oder bewusst darauf verzichtet. Dann haben die Behörden ihre Pflicht erfüllt.

Aktuell